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Global players


Mit Yuki Otsu kommt ein neuer Kulturkreis in den Kader

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Borussia Mönchengladbach is part of it. In den letzten Jahren war der Fast-nicht-mehr-Bundesligist stark Richtung Südamerika ausgerichtet - mit unterschiedlichen (Er)Folgen. Während Dante und Igor de Camargo wesentlichen Beitrag zur erfolgreich abgeschlossenen 'Mission Impossible' hatten, war Raul Bobadilla eher Teil des Problems. Der Argentinier ist nicht nur von seinen Gegenspielern schwer zu kontrollieren. Vor allem hat er sich selbst nicht unter Kontrolle.

Yuki Otsu ist der Gegenentwurf zum argentinischen Temperamentsbolzen. Der Japaner ansich gilt als assimilationsfreudig, diszipliniert und folgsam. Doch sein neuer Arbeitgeber muss dem 21-Jährigen dennoch einen Einweiser an die Hand geben. Nicht zur Disziplinierung, wie es bei Bobadilla nottun würde, aber wie der südamerikanische Stürmer spricht der Japaner kaum Englisch, und für Otsu ist es anders als für Boba, der zuvor bereits in der Schweiz gespielt hatte, ein komplett neuer Kulturkreis. Ein Mädchen für alles, ein Dolmetscher und Assistent auch für die kleinen Dinge des Alltags.

Auf dem Spielfeld könnte sich der Mann - als Backup für Juan Arango geholt - schneller zurechtfinden. Im Test gegen den FC Aberdeen ließ sich der flinke und technisch gute Japaner auch von der traditionellen Härte der Schotten nicht beeindrucken.

Favre: Nachträglich überzeugt
Trainer Lucien Favre war von Otsu nicht sofort überzeugt. Nach dem Freundschaftsspiel hatte er Restzweifel geäußert und sich gegen eine Verpflichtung ausgesprochen. Dann entdeckte der Borussen-Trainer quasi im Fernstudium doch noch ausreichende Qualitäten. Yuki Otsu ist schnell, Lucien Favre ist Schweizer.

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